Hundeerziehung

Der heutige Hund entstand aus der Domestizierung von Wölfen. Diese fand ca. vor 15.000 und 100.000 Jahren statt. Der Hund gestaltete sich seitdem als äußerst treuer Begleiter des Menschen, was zu der Tatsache führt, dass der Mensch immer mehr Rassen entstehen ließ. Während es früher verstärkt darauf ankam, dass der Hund dem Mensch zur Seite stand und ebenfalls sein Gut oder Tiere (z.B. Schafe) hüten konnte, werden heute vielfach Rassen gezüchtet, die als Schoßhund dienen. Obwohl der Hund dem Menschen stets treu war, ist es trotz allem nötig, dass der Hund einer gewissen Hunderziehung unterzogen wird. Dieser Umstand wird vor allen Dingen nötig, da es sich beim Hund um ein Rudeltier handelt, der gewisse Anforderungen an seinen Besitzer stellt. Ebenfalls muss der noch vorhandene Jagdtrieb des Hundes vom Menschen weitgehendst eingeschränkt werden.

Eine Hundeerziehung kann in zwei Bereiche unterteilt werden:

  • die Erziehung des privat gehaltenen Hundes
  • die Ausbildung von professionellen Hunden, z.B. Drogenhunde oder Rettungshunde

Die Hundeerziehung zielt darauf ab, dass dem Hund das vom Menschen definierte „richtige“ Verhalten anerzogen wird. So dürfen Hunde beispielsweise nicht mehr bellen, wenn es an der Haustür klingelt oder dem Hund muss der Jagdtrieb ausgetrieben werden. Aber die Hundeerziehung beschäftigt sich nicht nur damit, dem Hund das Richtige Verhalten bzw. ein bedingungsloses Gehorchen einzuimpfen, es beschäftigt sich auch damit, dem Menschen das richtige Verhalten dem Hund gegenüber zu lernen. Nachdem es sich beim Hund um ein Rudeltier handelt, muss der Mensch gegenüber dem Hund das Alphatier sein. Sollte der Mensch nicht in der Lage sein, dies dem Hund gegenüber zu zeigen, dann wird die gewünschte Hund-Mensch Beziehung nicht funktionieren. Im anderen Fall jedoch wird der Hund dem Menschen bedingungslos treu und ergeben sein.

Bild: Matthias Balzer / pixelio.de

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